ADHS – nur eine Erfindung der Pharmaindustrie?!

Immer häufiger höre ich in letzter Zeit, dass es ADHS ja eigentlich gar nicht gibt, sondern dass diese angebliche Störung eine reine Erfindung der Pharmaindustrie sei. Nein, ich höre das nicht von Ärzten oder Therapeuten. Ich höre es von mir mehr oder weniger bekannten Leuten: Nachbarn, Freunde von Freunden, Eltern anderer Kinder aus der Kita. Meist, eigentlich immer,  ungefragt. Besagte Leute haben entweder keine oder keine betroffenen Kinder. Ihre gängigsten Argumente gegen ADHS als „echte“ Störung sind,

  1. dass es diese Diagnose früher ja auch nicht gab, wozu also nun der Hype? – Auf welches Kindergarten- oder Grundschulkind träfen die Symptome denn bitte nicht zu: oft unaufmerksam, leicht ablenkbar, impulsiv, zappelig, …
  2. Das Kind sei bloß nicht ausgelastet, es müsse dringend in den Sportverein/ Schwimmverein, zum Tanzen/ den Pfadfindern oder sonst etwas
  3. Oder wir erziehen es einfach falsch: sind nicht konsequent genug, hätten keine klare Regeln, zu wenig Struktur. Sobald es wieder „Quatsch“ macht, sollen wir es ein Mal ums Haus rennen lassen o.ä.

Da es ADHS als solches also angeblich gar nicht gibt, seien Medikamente dagegen sowieso das allerletzte. Und gefährlichst darüber hinaus, obendrein machen sie ja auch noch süchtig! Und die vielen unerforschten Nebenwirkungen…. „Also wir würden so etwas für unser Kind ja NIE in Erwägung ziehen!“, beteuern sie selbstgefällig. Immer wieder höre ich (meist von meinem Partner), dass die besagten Leute (die mir oftmals völlig unbekannt sind) „mal mit mir reden wollen“. Mit mir, einer erfahrenen, geplagten, sich und das betroffene (oder in deren Augen eben nicht betroffene) Kind schon durch alle möglichen Therapien gejagten ADHS-Mama. Diese Leute meinen es nur gut. Sie machen sich Sorgen. Vor allem was die Medikamentengabe angeht. Wenn sie unseren Sohn mal einen Nachmittag „erleben“, heißt es „Du, aber so schlimm finde ich den jetzt gar nicht“.

Bitte, liebe Leute, informiert Euch bevor Ihr schlaue Dinge von Euch geben wollt. Vertraut mir: wir sind seit Jahren bestens über ADHS informiert und kennen uns höchstwahrscheinlich besser damit aus als Ihr. Wir haben uns die Entscheidung für Ritalin wahrlich nicht leicht gemacht, haben gründlich Für und Wider abgewogen, und uns letztendlich nach jahrelangem erheblichem Leidensdruck bei uns, unserer Familie und ganz besonders natürlich unserem Sohn dafür entschieden. Natürlich hatten wir davor zahlreiche (relativ erfolglose) Therapien durch- (und jede einzelne sogar zu Ende) probiert: Logopädie, Ergotherapie, Neurofeedback, eine Gruppentherapie; wir mussten zahlreiche Termine bei Fachärzten, in sozialpädagogischen Zentren, der Erziehungsberatung und dem Jugendamt, sowie mehrere Klassenkonferenzen über uns ergehen lassen. (Hatte ich erwähnt, dass wir nebenbei auch noch zwei KLEINERE Töchter haben, um die wir uns kümmern müssen?!)

Natürlich ist die Medikamentengabe allein nicht ausreichend, weshalb unser Sohn begleitend eine Verhaltenstherapie macht, außerdem nimmt er an einem speziellen Schulprojekt für verhaltensauffällige Kinder teil. Er war auf einer Regelschule (trotz Integrationsstatus und Sonderpädagoge) nicht beschulungsfähig, und selbst im Rahmen des besagten Projektes, wo individuell auf ihn eingegangen werden kann, wo er, sobald er sich nicht mehr konzentrieren kann (trotz Medikament), mit einem Erzieher nach draußen in den Wald oder Kettcar fahren darf, ist es für ihn nicht leicht. Was den Schulstoff angeht, hinkt er Gleichaltrigen klar ein Jahr hinterher. Im Sport- oder Schwimmunterricht ist er hingegen überdurchschnittlich gut. Dennoch sind unsere Versuche, ihn für Sportvereine/ Mannschaftssport zu begeistern, jedes Mal beim Probetraining gescheitert – nicht etwa weil er es nicht könnte oder wollte, sondern weil ADHS-Kinder sich „wenn´s drauf ankommt“ oft einfach nicht trauen mitzumachen, weil ihnen das Selbstbewusstsein dazu fehlt, weil sie sich nunmal nicht so gut wie andere Kinder konzentrieren können und daher von frühester Kindheit an erleben mussten, dass alle anderen immer alles besser als sie können.

Sport (allein) hilft also nicht. Auch Strukturen, klare Regeln und Konsequenz helfen nur bedingt: sicher wirkt sich ein solch strukturierter Erziehungsstil generell positiv auf Kinder aus und ist gerade für ADHS-Betroffene sehr förderlich, aber gegen die Ursachen und deren Symptome hilft es nicht. Das AufmerksamkeitsDefizit(Hyperaktivität)Syndrom ist im Grunde eine Stoffwechselstörung:

„ADHS ist eine neurobiologische Störung, die mit einer Veränderung der Botenstoffe einhergeht. Hier sind besonders die Botenstoffe Noradrenalin und Dopamin betroffen. Mit wissenschaftlichen Untersuchungen (Kernspintomographie, SPECT und PET) konnte nachgewiesen werden, dass Menschen mit ADHS neurochemische und neurobiologische Besonderheiten aufweisen.

So fand man heraus, dass in den vorderen Hirnabschnitten bei ADHS weniger Blutzucker verbraucht und auch das Gehirn weniger durchblutet wird. Weiterhin konnte man eine Erhöhung der Dopamintransporter finden und eine genetische Veränderung im Dopamintransportergen, was beides einen schnelleren Abbau von Dopamin im Gehirn zur Folge hat. Auch zeigte sich eine geringere Aktivierung der rechten vorderen Hirnregion.“

(ADHS-Expertin Dr. Myriam Bea im Stadt Land Mama – Interview)

Durch den ständigen Dopaminmangel im Gehirn strömen die Reize ungefiltert auf das Kind ein und können nicht richtig verarbeitet werden. Medikamente auf Methylphenidatbasis wie Ritalin (es gibt auch noch andere Wirkstoffe, mit denen wir aber keine Erfahrung haben) greifen genau dort ein. Sie wirken am synaptischen Spalt: Methylphenidat bewirkt im Grunde nichts anderes, als dass das Dopamin länger im Nervensystem bleibt, was bewirkt, dass sich die Betroffenen besser konzentrieren / länger auf etwas fokussieren können und insgesamt ausgeglichener und mehr „bei sich“ sind. Ich bin nicht generell für Medikamentengabe, aber wie bei allem müssen auch bei der Entscheidung über ADHS-Medikation Nutzen und Lasten gründlich abgewogen werden.

Natürlich gab es ADHS schon immer, auch lange bevor es die offizielle Diagnose gab. (Die Erde war ja auch keine Scheibe bevor Galileo das Gegenteil bewiesen hatte, oder?) Sprich: auch bevor es erforscht war. Sprich: auch vor hundert, zweihundert, fünfhundert Jahren. Sicher war es damals für die Betroffenen und deren Umfeld genauso „anstrengend“ wie heute, ABER: die Gesellschaft von heute hat sich gegenüber der von vor über hundert Jahren, ja sogar gegenüber der von vor fünfzig Jahren, weiterentwickelt. Immer mehr Jugendliche machen Abitur. Ohne geht heute fast nichts mehr. Wir leben in einer „Leistungsgesellschaft“, in ständigem Wettbewerb, wir müssen uns, um in ihr bestehen zu können, gewissen Normen anpassen. Das fängt schon bei der Versetzung in der Schule an. Es ist tragisch, denn ADHS-Kinder sind erwiesenermaßen nicht weniger intelligent als Nicht-Betroffene. Sie können sich nur nicht so gut konzentrieren, machen viel schneller und viel häufiger Flüchtigkeitsfehler. Sie können im Klassenraum nicht auf ihrem Platz sitzen bleiben, sondern klettern auf oder krabbeln unter den Tisch, stören den Unterricht, spielen den Clown. Lernen kostet sie viel mehr Disziplin. Disziplin, die sie allein nicht aufbringen können.  Im schlimmsten Fall werden sie sogar zum Außenseiter, denn impulsiv (und manchmal unberechenbar) sind sie auch. Obwohl sie Freundschaften schließen wollen, legen sie teilweise Verhalten an den Tag, das das Gegenteil bewirkt. Dafür können sie nichts. Ihre Impulsivität lässt sich nicht kontrollieren. Sie zappeln die ganze Zeit herum. Allein das Zusehen ist anstrengend. Wie soll es dann für die armen Kinder selbst sein? Würdet Ihr, liebe Nicht-Betroffene, vor diesem Hintergrund nicht vielleicht doch Medikamente für Euer ADHS-Kind in Erwägung ziehen? Sie machen, bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, übrigens nicht süchtig. Und was die Nebenwirkungen angeht: Ihr könnt die Pillen auch immer wieder absetzen, sollte sie Euer Kind nicht gut vertragen. Das haben wir beim Medikinet auch (lest hier). Die Nebenwirkungen/Langzeitschädigungen von nichtbehandeltem ADHS sollen übrigens viel schlimmer sein.

Zeigen nicht alle Kinder die typischen Symptome?

Alle kleinen Kinder sind mehr oder weniger zappelig, unaufmerksam, ungeschickt oder leicht ablenkbar, sie spielen gern mal den Clown, machen Quatsch und provozieren, aber als erfahrene ADHS-und Dreifach-Mama kann ich sagen, die Unterschiede zwischen meinem Sohn (ADHS) und seinen beiden kleineren Schwestern (nicht ADHS) sind eindeutig. Wie oben beschrieben liegen schon die Ursachen ihres Verhaltens ganz woanders, bei ADHS-Betroffenen nämlich im Produkt dieser neurobiologischen Störung. Nicht im Mal-Überdreht-Sein und Über-Die-Stränge-Schlagen. Ich merke richtig, wie sich mein Sohn häufig selbst im Weg steht, oft einfach nicht anders reagieren KANN. (Mein Umgang damit als Elternteil ist da wieder eine andere Herausforderung.)

Modekrankheit ADHS?

Offiziell leiden rund 5% aller Kinder in Deutschland an ADHS, nicht fünfzig, wie manche meinen würden. Die Diagnose über ADHS muss ein Facharzt stellen – keine Lehrer, Erzieher oder (andere) Eltern. Offiziell ist eine solche Diagnose übrigens erst ab sechs Jahren erlaubt. Sie erfolgt in mehreren unterschiedlichen Tests, die über einige Wochen laufen, so dass besonders schlechte oder auch gute Tage relativiert werden und nicht das Ergebnis verfälschen. Merke: Ist Euer Kind oft unruhig und impulsiv, hat es nicht automatisch ADHS, seid Ihr öfters mal antriebsarm und niedergeschlagen, habt Ihr ja auch nicht gleich ne Depression. Seid Ihr Euch nicht sicher, ob es sich bei Eurem Kind um ADHS handelt, empfehle ich den Vergleich mit „echten“ Wehen:  wenn Ihr Euch ihrer „Echtheit“ nicht sicher seid, dann sind es meist auch keine. Und – ganz wichtig – haltet Euch bitte mit ungefragten (wenn auch gutgemeinten) Ratschlägen und Kommentaren gegenüber betroffenen Familien zurück, insbesondere wenn Ihr diese nicht einmal persönlich kennt und weder Medizin studiert habt noch selber betroffen seid. Denn damit zweifelt Ihr deren Integrität und Kompetenz auf diesem Gebiet an und bevormundet sie.

Zu guter Letzt möchte ich hier auch noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass ADHS nicht nur negativ sein muss, Kinder mit dieser neurobiologischen Störung haben auch ganz besondere Fähigkeiten, die andere nicht haben: sie nehmen Dinge wahr, die andere nicht wahrnehmen und alles viel mehr, hören das Summen einer Fliege im Klassenraum genauso deutlich wie den Lehrer, der vorne steht. Sie sind wahnsinnig kreativ, liebevoll, hilfsbereit, spontan, lustig, offen, einsatzbereit, nie nachtragend. ADHSler sind Visionäre, Macher und Zugpferde, vorausgesetzt sie sind an einem Platz, an dem man sie so sein lässt und schätzt wie sie sind, und um dorthin zu kommen und dieses Selbstbewusstsein aufbauen zu können, sollte man ihnen alles Entwicklungsfördernde zur Verfügung stellen. Das ist unsere Aufgabe als Eltern.

 

Kurztrips mit Kindern

Wer meinen Blog ein wenig verfolgt, dem ist sicher aufgefallen, dass ich zur Zeit ziemlich auf Städte-Kurztrips mit unseren Kindern stehe. Letztes Wochenende waren wir Christmasshopping in Dresden, das davor auf dem Winterdom in Hamburg und dieses fliegen wir nach London! Der Hintergrund ist einfach, dass wir wahnsinnig gern verreisen, unterwegs sind, in Hotels übernachten, das Frühstück morgens lieber gleich vorbereitet am reichhaltigen Buffet vorfinden als erst einmal Brötchen kaufen zu gehen. Davon abgesehen ist es einfach schön, mal etwas anderes zu sehen, sich und seine Familie in einer nicht alltäglichen Umgebung wiederzufinden. Probiert es mal aus: so ein kleiner Tapetenwechsel wirkt Wunder aufs Gemüt! Und da es sich nur um einen Kurztrip handelt, ist man auch völlig unabhängig von Schulferien und Urlaub. Minibreaks brauchen daher nicht von langer Hand geplant sein (können sie natürlich, wenn einem das lieber ist), sie können auch ganz spontan stattfinden, so wie bei uns die letzten beiden Wochenenden: da habe ich einfach meine Familie ins Auto gepackt, irgendetwas von „Ausflug“ gemurmelt und bin losgefahren. Sie hatten keine Ahnung wohin es ging und haben nicht schlecht gestaunt, als sie auf einmal in Hamburg waren. (Die Tatsache, dass komischerweise alle nach ca. 10 Minuten Autofahrt eingenickt waren, kam mir natürlich sehr entgegen.)

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Klar, so viel zu verreisen ist ein Luxus – allerdings gar kein so besonders großer wenn man hauptsächlich mit dem Auto unterwegs ist und dieses auch noch von Autogas betrieben wird. (Ein voller Tank kostet uns ungefähr 35€ und fährt rund 500km weit – da kann bei 5-6 Personen an Bord nicht mal Flixbus mithalten!) Und einmal angekommen, geben wir ja nicht mehr aus als wir es auch in Berlin tun würden: ein bisschen Weihnachtsmarkt hier, ein wenig Stadtbummel dort. Natürlich könnte man dann auch am selben Abend wieder zurück fahren, aber das hatte sich die letzten beiden Male bei uns irgendwie anders ergeben. Und mit Last-Minute- sowie (da mittlerweile Vielverreiser) Genius-Rabatt (bei Booking) zahlt man für eine Nacht im Familienzimmer inkl. Frühstück auch nicht die Welt.

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Dieses Wochenende steht nun aber ein ganz besonderer Minibreak an: wir fliegen nach London! (Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich mehrere Jahre in dieser wunderschönen Stadt an der Themse gelebt habe und sie liiiieeeebe??) Mit vier Kindern! Dennoch bin ich ganz entspannt – von der Vorfreude mal abgesehen – mittlerweile sind die Kinder nämlich größer. Die Kleinste ist fast 4, die Älteste (Patchwork-Kind) fast 12. Keiner benötigt mehr Windeln oder Kinderwagen (schrecklich unpraktisch, vor allem in den überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln), sie schlafen nachts durch (und wir daher auch) und können selbständig „normale“ Kost zu sich nehmen (benötigen also nicht extra Breichen oder Fläschchen), und auch Restaurantbesuche sind viel erträglicher als noch vor ein/ zwei Jahren.

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#throwbackthursday, Anno 2015

Ich finde es einfach schön, meinen Kindern neue Orte der Welt zu zeigen, die sie bislang nur von Filmen (so wie Paddington Bär letztes WE) kennen. Reisen, gerade in andere Länder, erweitert einfach den Horizont, auch bei Kindern. Und noch einen Vorteil hat das Verreisen mit Kindern: es erweckt das eigene Kind in einem; man unternimmt Dinge, die man sonst so nie erleben würde, obwohl sie einem selber Spaß machen, z.B. Karrussel fahren und Zuckerwatte essen auf dem Jahrmarkt oder (wie wir uns fest vorgenommen haben für dieses Mal) mit dem London Eye fahren. Ohne Kinder würden wir sicher aus Gründen der Vernunft darauf verzichten und das Geld sparen. Ja, es ist zwar teuer, aber ein Mal muss man das doch erlebt haben, oder?

So ihr Lieben, jetzt muss ich packen. Ich melde mich dann via Facebook aus London!

PS: War morgen nicht sogar Black Friday??… 😉

Dresden, Paddington und España – unser Wochenende in Bildern (18/19.11.)

Was für ein Wochenende – schon wieder!… Erst letztes war bei uns ja einiges los. Dieses wurde aber nicht weniger ereignisreich.

Wir starteten ganz gemütlich mit English Breakfast in den Samstag. Ein Mal pro Woche muss es bei uns zum Frühstück Baked Beans auf gebuttertem Toast, Spiegeleier und Grilltomate mit gebratenen Champignons geben – für Mama und Papa natürlich nur stilecht zum englischen Tee mit Milch und Zucker. Das ist bei uns irgendwie zur Tradition geworden. Die Kinder lieben es!

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Während ich später dann den Haushalt einigermaßen auf Vordermann brachte, und die Kinder immer wieder wissen wollten „WAS MACHEN WIR HEUTE????“, kam mir die spontane Idee, meine Familie mal wieder zu entführen – irgendwohin, am besten in eine Stadt nicht zu weit von Berlin entfernt. Klar, Dresden! Da, wo ich früher öfters mit meinen Großeltern war. Sie liebten diese Stadt. Den Zwinger, die Frauenkirche, die Altstadt und natürlich auch die Shoppingmeile rund um Hauptbahnhof und Prager Straße. Mein Ziel war also klar.

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Es war schon relativ spät als wir losfuhren und so kamen wir erst in der Dämmerung in Dresden an. Wir parkten am Hauptbahnhof und machten uns auf zum Shoppen; alleine bei Spielemax (würde dort im Normalfall niemals mit drei Kindern hingehen, aber die Mäuse sollten ja auch ihren Spaß haben….) verbrachten wir 1,5 Stunden, bei TK Maxx eine weitere. Bevor wir uns versahen, war es stockdunkel und Zeit fürs Abendessen. Wir liefen über die Shoppingmeile bis hin zur Altstadt. Im Paulaner kehrten wir dann ein. Oben war alles voll, und so wurden wir die ersten Gäste im Kellerraum, Stil Ritterburg – sehr zum Vergnügen von Papa und Sohn.

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Miguel de Cervantes mit Kids – oder doch der Ritter Kunibert?

Der Service war wirklich klasse: freundlich, zuvorkommend, schnell, und für die Kinder gab´s sofort etwas Beschäftigung in Form von Buntstiften und Ausmalvorlagen. Auch das Essen war gut: echte Brauhaus-Küche – zwar bayerisch statt sächsisch, aber gepasst hat´s trotzdem irgendwie.

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Für die Kinder gab´s Würstchen mit Kartoffelpüree, für den spanischen Papa Blut- und Leberwurst mit Sauerkraut und Kartoffelpüree und für Mama (Vegetarierin) ne leckere Obazda-Platte mit Beilagensalat. Natürlich mit nem groooooßen Radler; kein Bier – schließlich mussten wir ja auch noch zurück nach Berlin! Lust hatten wir nicht wirklich – es war schon ziemlich kalt und dunkel, und die Vorstellung, nun wieder 30 Minuten zurück zum Hauptbahnhof zum geparkten Auto zu laufen, mit drei müden Kindern, und dann irgendwann gegen 23:00 wieder in Berlin anzukommen, war nicht gerade verlockend. Ähnlich wie letztes Wochenende beschlossen wir also kurzerhand, doch die Nacht in Dresden zu verbringen und buchten ein Familienzimmer mit Last-Minute-Rabatt im Hotel Elbflorenz. Bei einem Gläschen ließen wir den Tag ausklingen. Man gönnt sich ja sonst nichts…

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Nach dem leckeren, reichhaltigen Frühstück (von dem es leider keine Fotos gibt, da mein Akku leer war – Ladekabel war im Auto geblieben) machten wir uns auch schon wieder auf den Rückweg. Wir hatten Tickets für die Vorpremiere von Paddington Bär um 14:30, und vorher mussten wir noch die beste Freundin von Carla (unsere Mittlere) abholen.

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Ich muss zwar sagen, dass ich den ersten Teil besser fand, aber dennoch hatten wir, und vor allem die Kinder, ihren Spaß. Besonders schön waren die Bilder von London. Gerade als Vorbereitung für die Mäuse, denn nächstes Wochenende geht´s in meine alte Heimat an die Themse! 😀

Nach dem Film ließen wir das Wochenende gemeinsam im wohl authentischsten aller Spanier, dem El Borriquito, ausklingen.

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ab jetzt gibt´s nur noch grünen Tee

So, nun ist aber erstmal wieder Schluss mit Feiern. Bis Freitag ist Detox angesagt!

Wie habt Ihr das Wochenende verbracht? Seid Ihr auch so verrückt nach Kurztrips wie ich momentan?

Unser Wochenende in Bildern, 10.-12.11.

Was für ein Luxus-Wochenende haben unsere Kinder gehabt!…. Eigentlich bin ich ja sehr dafür, dass sich Kinder auch mal alleine beschäftigen, selbst wenn ihnen dabei auch mal langweilig werden sollte – schließlich erwächst aus Langeweile Kreativität. Und auch Mama und Papa finden ein ruhiges Wochenende ohne Termine mal ganz entspannend nach einer anstrengenden Woche. Aber wie auch immer, dieses Wochenende war vollgepackt mit aufregenden Ereignissen. Seht und lest am besten selbst:

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Angefangen hat das Wochenende ja eigentlich schon am Freitag nachmittag. Es ging los mit dem Kita-Laternenumzug durch den Schlosspark Charlottenburg. Alleine mit Dreien ist so etwas schon eine echte Herausforderung, vor allem sobald alle drei auch noch laufen können: die Kleinste, Emma (3), möchte mit ihrer besten Freundin gehen, die Mittlere bei ihrer Gruppe, der Älteste (der auch in der gleichen Kita war und sowohl mit den Kindern wie auch mit den Erziehern bestens vertraut ist) rennt wild hin und her. Es hat sich aber alles wie automatisch geregelt: Carla (5) lief bei ihren Freunden und deren Mamas, Carlos wurde von einer weiteren Mama aus Carlas Gruppe bespaßt: er durfte ihren (noch ziemlich jungen und verspielten) Hund an der Leine führen und mit ihm durch den Schlosspark toben, und ich hielt mich weitestgehend an meine Kleinste. Am Ende habe ich alle wiedergefunden und wir fuhren zufrieden zu Papas Arbeit, wo die Kinder sich an leckeren Tapas satt essen durften (und Mama sich das Kochen ersparte).

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Am nächsten Tag überraschte ich meine Familie: ich erzählte etwas von Familienausflug und dass sie sich bitte warm anziehen sollen. Dann fuhren wir los. Keiner wusste wohin, außer mir. Ziemlich schnell waren alle (auch Amori) eingeschlafen! Das war natürlich ein zusätzliches Plus, denn so waren wir bereits über eine Stunde unterwegs als sie wieder aufwachten. Ich fuhr mit ihnen nach Hamburg auf den Winterdom. Als wir ankamen, dämmerte es bereits und so waren die Lichter des Volksfests besonders schön anzusehen. Die Überraschung war gelungen! Wir fuhren alle gemeinsam Riesenrad, bei den übrigen Karussells wechselten wir uns ab – mal fuhr ich mit Carlos (8), mal der Papa. Auch die Kleinen kamen natürlich nicht zu kurz, und neben den ganzen Fahrgeschäften erfreuten wir uns natürlich auch am Entenangeln, Hau den Lukas (Papa und Sohn), Zuckerwatteessen und natürlich Glühwein trinken! Das Wetter hat auch bestens gepasst: es war bei leichtem Sprühregen und 4 Grad schon extrem winterlich…

Nach fast vier Stunden Dom bekamen wir Hunger und kehrten schließlich im Maharaja ein – da wir nicht reserviert hatten, war es ein echtes Glück, dort an einem Samstag gegen 21:00 noch einen Platz zu ergattern! Wir bekamen sogar ein ganzes Vorsälchen für uns, in dem wir quasi auf dem Boden sitzend unser Abendessen genossen – very authentic eben! Für die Kinder war´s super; für ihren 1,95m großen Papa eher eine Herausforderung, die er aber mit Bravour meisterte. Es gab Rogan Josh, Paneer Tikka und drei verschiedene Brotsorten (Bathura, Naan mit Kartoffeln und Minze und Naan mit Knoblauch). Sehr lecker!

Danach waren wir satt, zufrieden und wollten einfach nur noch in ein warmes, kuscheliges Bett. Und so pfiffen wir auf die nächtliche Rückfahrt nach Berlin und buchten stattdessen spontan ein Familienzimmer im Scandic Hotel, ein sehr zu empfehlendes, kinderfreundliches Hotel mit Welcome Drink (für den wir gestern aber leider zu müde waren) und 15-Euro-Gutschein für Essen und Trinken aus dem hoteleigenen Shop. Wir waren dort bereits im Februar mal gewesen, und vor allem das Frühstück hatte es uns damals angetan!

Die Kinder fielen ins Bett und schliefen sofort selig ein. Wir schauten noch ein paar Minuten Ina Müller (aus Hamburg in Hamburg!…) und folgten ihrem Beispiel. Am nächsten Morgen wartete das soeben gelobte Frühstück und es enttäuschte nicht!

Eine riesige Auswahl verschiedener Frühstückscerealien, Obst, Gemüse, Säfte, leckere Kaffeespezialitäten, Rühreier, gekochte Eier, gebackene Bohnen, geschmorte Tomaten, Vollkornbrot, Brötchen, frisches Baguette, Croissants, Franzbrötchen, und, und, und…

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es gibt sogar eine Spielecke im Frühstücksraum

Dermaßen gestärkt lösten wir beim Check-Out noch den Shopgutschein für Gummibärchen, Wasser, Erdnüsse, Chips, Obstsalat und einen Schokoriegel für die Rückfahrt ein.

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hier auf dem Foto war das meiste leider schon verputzt…

Fast hätte ich „Heimfahrt“ geschrieben, doch die war es für unsere Kinder nicht. Ihr Erlebnis-Fun-Weekend ging nämlich weiter: direkt zu einem Kindergeburtstag ins Bambooland. Alle hatten superviel Spaß – und Amori und ich eine kleine Atempause.

Wieder zu Hause wurden erst mal alle Kinder gebadet, mit heißer Nudelsuppe verpflegt und nun geht´s ab ins Bett – schließlich ist morgen wieder Schule! Schön war unser Wochenende, actionreich und voller Erlebnisse. Dennoch – jedes Wochenende kann natürlich nicht so sein. Ich hoffe also, sie gewöhnen sich nicht daran… Obwohl – gerade hörte ich die Kleinste demonstrativ stellvertretend für alle zu ihrem Papa sagen: „Wir wollen morgen gleich wieder nach Hamburg, oder Carla und Carlos?“

Freundebücher – Wettbewerb schon im Kindergarten?

Freundebücher sind bei uns in der Kita gerade der große Renner. Gestern musste ich mal wieder gleich zwei auf einmal für meine Mittlere ausfüllen, aber selbst die 3-Jährige kam schon öfters mit einem an. Heute früh lag schon wieder eines in ihrem Fach. Dann weiß ich also, was heute Abend zu tun ist… Das Positive ist aber, dass es mir tatsächlich Spaß macht, sie auszufüllen. Nur wenn es darum geht, ein Foto einzukleben, bereue ich jedes Mal, die Fotoaufkleber nicht doch bestellt zu haben. Irgendwie hatte mir aber keines der letzten Kitafotos so richtig gefallen, so dass ich zum ersten Mal von Bestellungen absah (und 8,00 € war mir das schönste der eh nicht so schönen Bilder dann auch nicht wert). Nun muss ich also selbst ausdrucken wenn´s um das Einkleben des Bildes geht. Wenigstens war ich letztes Mal so vorausschauend, dass ich gleich mehrere Fotos meiner Kleinen in Passfotogröße ausgedruckt habe – was mir heute schon zu Gute kommen wird. Yeah!

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Freundebücher gab es früher natürlich auch schon, aber so fern ich mich erinnern kann, erst ab der Grundschule, oder? Und ich kann mich auch noch daran erinnern, dass nur die allerallerwenigsten Streber auch tatsächlich ein Foto eingeklebt hatten, meistens wurde einfach nur eine Art Selbstportrait hineingekritzelt. Beginnt der Wettbewerb heute schon im Kindergarten? Wer kann schon alles selbst seinen Namen hineinschreiben (oder sogar noch mehr)? Wer hat die pädagogisch sinnvollsten Hobbys? Wer kann am besten malen? Viktoria-Luises (Name natürlich frei erfunden) Eltern haben ihr scheinbar Glitzeraufkleber gekauft, die sie eingeklebt hat, wir nur etwas mit Buntstiften gemalt… Klar, dass die Eltern für ihre Kindergartenkinder das Schreiben übernehmen müssen, aber das demonstrative „ALLES (!)“ auf die Frage, was das Kind am liebsten isst, klingt schon sehr nach sich damit brüstenden Eltern. Besonders wenn neben Großbuchstaben und Ausrufezeichen auch noch ein stolz lachender Smiley prangt.

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Bei vielen Antworten merkt man richtig, wie die Eltern dem Kind eingeredet haben, was man doch schreiben könnte; und klar ertappe auch ich mich selbst dabei: Stichwort „meine Hobbys“ – meine Tochter: „fernsehen gucken“, ich: „aber du machst doch viel lieber Bügelperlen“, meist überlasse ich aber tatsächlich ihr zu hundert Prozent die Antworten, gerade wenn ich selbst zu müde bin um nachzudenken und es schnell gehen muss – auch wenn dann bei „das wünsche ich dir“ statt „viel Gesundheit und Glück auf deinem Lebensweg“ ein „Baby“ oder ein „Vampir oder „ein kleiner Bruder“ herauskommt (nicht erfunden!)… Wenn meine mittlerweile unkonzentrierte Tochter (da schon gegen Ende  der Bearbeitung des  zweiten Freundebuchs) aber nur noch Stuss zusammenantwortet, wie etwa neulich auf „was magst du an mir am liebsten?“ mit „Stift“, greife ich dann aber doch ein. Meist sitzt ihre kleine Schwester dann daneben und versteht nicht, warum sie nicht ins Freundebuch malen darf, und warum nicht wenigstens auf die anderen Seiten, wenn dieses Blatt eben von Carla ist…

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Ich werde meinen beiden nun auch ein Freundebuch kaufen. Und Glitzeraufkleber. Und ich werde auf jeden Fall nie wieder auf die Fotoaufkleber des Schul-/ Kitafotografen verzichten!! Für Emma (3) find ich´s zwar eigentlich noch etwas früh, aber was ihre Schwester bekommt und ihre beste Freundin schon besitzt, möchte sie natürlich auch haben, und für Carla (5) ist es schon schön, ihre Kindergartenfreunde vor der Einschulung nächstes Jahr noch mal alle in einem Buch festzuhalten – und jetzt kleben ja auch wenigstens alle noch ganz gewissenhaft so schöne Fotos ein!

Size Matters

Und auf die Größe kommt es doch an – jedenfalls wenn´s um Mode geht. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand Größe 34 oder 46 hat, aber passen muss es. Ich hab das jetzt erst wieder im Urlaub gemerkt: als ich mich abends mal chic machen wollte und Kleider, die mir vor ein paar Jahren noch perfekt passten, jetzt so gar nicht mehr saßen. Es zwickte und zwackte an jeglichen Stellen und ich war schon fast wieder einer Depression nahe, ganz nach dem Motto „Ich bin ja sooooooo fett und hässlich!!!“, als mein Amori es auf den Punkt brachte: „Du musst dir einfach ein paar Sachen kaufen, die passen.“ Klar! Nicht nur, dass seine Aussage eine Art Freifahrtschein zum ausgiebigen Klamotten-Shoppen war, aber sie traf den Nagel auf den Kopf. In meinem Beitrag über Schönheit beschrieb ich meine neugewonnene Überzeugung doch ausführlich, und ich bin wirklich davon überzeugt, dass die Schönheit einer Figur unabhängig ihres Volumens ist, dass man einfach man selbst sein sollte. Warum sah ich also so schrecklich in meinen alten Sachen aus? Weil sie mir schlichtweg nicht passten. Selbst eine Frau mit Größe 36 wird in einer Größe 32 zu dick aussehen, nicht weil sie dick ist, aber weil sie für eine Größe 32, also Size Zero (sowieso eher Magermodels und 10-Jährigen vorbehalten), zu dick ist. Mariah Carey ähnelt oft einer Presswurst, weil sie sich einfach in viel zu enge Kleider zwängt / zwängen lässt, nicht weil ihre Figur hässlich und unförmig ist – ich weiß nicht, warum sie das tut, denn mit Kleidern in ihrer Größe würde sie sich sicher besser in Szene setzen. Ich habe jedenfalls gelernt, wenn mir Sachen nicht mehr passen, die es früher noch perfekt taten, dann kauf ich sie halt eine (oder zwei) Nummern größer und schon sitzen sie!

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Aber ich kann doch nicht XL kaufen!

Kennt Ihr dieses Phänomen? Ihr probiert etwas an, was super aussieht und perfekt sitzt, aber sobald Ihr auf die Größe guckt und da steht „L/XL“, dreht es Euch den Magen um. Ja, es sitzt zwar super, ABER ich kann doch nicht XL kaufen!!! Doch, kannst Du! Und wenn es super aussieht, dann tu es! Wir sind keine Nummern, wir sind nicht genormt. Hauptsache etwas passt, wackelt und hat Luft, sch****egal, ob auf dem Etikett 38, 42 oder 50 steht. Davon abgesehen, fallen Kleidergrößen oft von Geschäft zu Geschäft unterschiedlich aus und im Endeffekt sieht ja sowieso niemand, welche Zahl innen steht! 😉 Man sieht in passenden Klamotten einfach tausend Mal besser aus als in viel zu engen. Ist eigentlich logisch, oder? Also tut Euch etwas Gutes und investiert doch einfach mal ein paar Euro in eine gut sitzende Herbstausstattung.

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 Meine Saisonlieblinge sind:

  1. kuschelige Strickpullis, super angesagt gerade auch in den Knallfarben Senf oder Rot
  2. mindestens einen gut sitzenden Blazer – finde ich gerade im Herbst ideal, da man darunter auch mal etwas schickeres Kurzärmeliges anziehen kann
  3. der Klassiker: Trenchcoat – lässt sich lässig oder edel stylen, passt zu allem
  4. zwei schöne Blusen guter Qualität – kann man auch, je nachdem, edel mit Bleistiftrock oder lässig mit Löcherjeans kombinieren
  5. Huge Shopper in guter Qualität – meine habe ich seit Jahren und trage sie in jeder Jahreszeit, gerade für Mütter ist sie sehr praktisch, weil einfach super viel hineinpasst
  6. Kuschelschuhe – egal welche für euch das Rennen machen, hauptsache die Füße bleiben warm. Ich schwöre seit Jahren auf UGGs (müssen ja nicht die hässlichen Klassiker sein, es gibt auch hübschere Modelle wie „Daphne“, die sogar gut zu Röcken passen). Die sind zwar erstmal etwas teurer, aber es lohnt sich für mich wirklich, denn erstens haben ich in ihnen stets warme Füße (am besten ohne Strümpfe anziehen, so kommt man in den wahren Lammfellkuschelgenuss!), zweitens sind sie einfach suuuuuper bequem und drittens trage ich sie von September bis April…
  7. Radiance-Plus Golden Glow Booster von Clarins – dieses Selbstbräunungskonzentrat hab ich mir im Flugzeug gekauft und bin begeistert: einfach ein paar Tropfen unter die normale Tagespflege mischen und fertig! Zaubert einen schönen warmen Glow in den sonst so herbstfahlen Teint
  8. last but not least: klar, Roter Lippenstift! Gerade wenn die Tage wieder grauer werden ein toller Hingucker

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Lust auf Mehr?

Weitere Stylinglieblinge von mir könnt Ihr übrigens im großen Beauty-Interview mit Frau Mutter nachlesen!

 

Liebeserklärung an meine Mäuse

(Westenddad und ich sind seit zwei Tagen aus unserem 8-tägigen Paarurlaub zurück.)

Ich hätte das echt nicht gedacht – gegeben wie gestresst und genervt vom Muttersein ich oft bin – aber ich habe Euch soooo vermisst. Also gut, im Urlaub selbst ging es noch, schließlich wusste ich ja auch, dass ihr gut aufgehoben wart und es Euch gut ging, aber als ich Euch dann endlich wieder hatte, ist es mir erst so richtig aufgefallen. Ich möchte Euch nicht missen, um nichts auf der Welt ohne Euch sein. Regretting Motherhood? Absofuckinglutely not! Das heißt aber nicht, dass wir nicht mal wieder ein paar Tage, vielleicht auch mal ´ne Woche, ohne euch verbringen werden, aber es hat mir gezeigt, dass Ihr wirklich, wirklich das Allergrößte für mich seid. Ihr seid meine Babys und ich liebe Euch über alles! Ihr macht mein Leben bunter, sinnvoller und so viel schöner, lustiger, reicher und spannender. Klar, hektischer, stressiger und anstrengender natürlich auch, aber auch das ist schön. Es gehört dazu. Ihr stellt mich täglich vor neue Herausforderungen, bringt mich an meine Grenzen und oft auch darüber hinaus. Ihr treibt mich regelmäßig zur Verzweiflung; immer wenn ich denke, jetzt geht nichts mehr, ich kann nicht mehr, dann geht´s irgendwie doch. „It always seems impossible until it´s done“. Ihr habt einen besseren Menschen aus mit gemacht. Ihr wachst an mir und ich aber mindestens genauso an Euch! Diese ganz besondere Beziehung, die nur Eltern nachvollziehen können. Wenn es so etwas wie absolute Selbstlosigkeit gibt, dann wohl nur zwischen Eltern und Kindern. Ich würde wirklich alles für Euch geben, mein letztes Hemd, mein letztes Geld, sogar mein Leben, wenn es sein müsste.

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Die Zeit ohne Kinder hat mir aber auch so richtig verdeutlicht, wie nötig ich sie hatte, wie gestresst und ausgelaugt ich war von allem, auch (und gerade) vom Mamasein. Es war  (seit fast neun Jahren) das allererste Mal, dass mein Schatz und ich zusammen mehr als 24 Stunden ohne Kinder waren, also wieder nur als Paar funktionieren durften, uns nur uns und unseren eigenen Interessen widmen konnten. Solche Zeiten sind wichtig. Nur wenn es einem selber gut geht, wenn der eigene Akku voll ist (oder jedenfalls nicht ständig nur auf Reserve läuft), hat man Kraft, sich um andere zu kümmern. So nach dem Motto, erst muss die eigene Sauerstoffmaske/ Schwimmweste sitzen, bevor man sie seinen Kindern anlegt. Ein „gesunder Egoismus“ hat also letztendlich gar nichts mit „Egoismus“ zu tun, sondern ist einfach Common Sense.

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Man kann nur glücklich sein, wenn man es sich erlaubt, so zu sein, wie man ist, wenn man es sich gestattet, Dingen nachzugehen, die einem wichtig sind (ohne deshalb gleich ein schlechtes Gewissen zu haben), wenn man nicht nur die seiner Kinder sondern auch seine eigenen Interessen ernst- und wahrnimmt. Daher kann es auch gar kein „Patentrezept“ dafür geben, was richtig ist und was nicht: ab wann sollte das Kind in die Kita?/ (Wie lange) Sollte man es stillen?/ Sollte die Mutter zu Hause bleiben oder nicht? Wenn nicht, wie lange darf sie im Büro bleiben? Die Antworten auf diese Fragen sind so individuell wie die verschiedenen Familien selbst. Jede muss für sich selbst entscheiden. Das wichtigste ist, dass man mit seinen Entscheidungen glücklich ist und sich nicht auf irgendetwas festlegt, nur weil die Gesellschaft es so oder anders erwartet.

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Seid authentisch, nehmt Euch und Eure Interessen ernst. Nur wer mit seinem Leben zufrieden ist, wird die Kraft finden, in seiner Elternrolle aufgehen zu können.

Auszeiten von den Kindern und warum diese so wichtig sind für „Mama und Papa“

Haushalt, Kinder, Job, Termine, Partnerschaft, etc., etc. zu wuppen schlaucht – je nachdem wie voll der eigene Akku ist – mehr oder weniger. Bei mir seit Wochen mehr… wenn man nur noch gereizt ist, sich ständig überfordert fühlt, auch nach größter Anstrengung nicht überzeugt davon ist, auch tatsächlich das Bestmögliche gegeben zu haben, dann ist ganz klar Zeit für eine Pause. Leichter gesagt als getan wenn man Kinder hat, aber keine (familiäre) Unterstützung weit und breit. Was will man denn tun? Ein einzelner Entspannungstag oder auch ein Mal abends ausgehen hilft nicht auf Dauer, wenn spätestens am nächsten Morgen die lieben Kleinen wieder auf der Matte stehen. Klar, man könnte jetzt zum Familienurlaub greifen, aber garantiert das wirklich Erholung für die gestressten Eltern?

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Oft ist Urlaub mit Kindern noch anstrengender als der Alltagswahnsinn zu Hause: ständig müssen die Kleinen beschäftigt werden, sonst tun sie ihrer Langeweile offen kund oder machen „Quatsch“, also spielt man mit ihnen, plant und organisiert Tagesausflüge, ist dabei ständig bemüht, sie auch ja im Auge zu behalten und kommt wieder nicht zu seiner eigenen wohlverdienten und so dringend benötigten Entspannung. Wer nun meint, ein Hotel mit Miniclub sei die Lösung, der solle bedenken, dass auch diese bestimmte Öffnungszeiten haben (oft nur wenige Stunden am Tag und auch nicht jeden Tag), schnell mal überfüllt sein können, von Personen geleitet werden, die vielleicht gerade kein Deutsch können, oder dass die eigenen Kinder einfach nicht dort bleiben mögen – immerhin sind es fremde Personen in einer fremden Umgebung. Beim Essen geht der Stress dann oft weiter: die Kinder drängen darauf, sich das Essen vom Büffet alleine zu holen. Erlaubt man es ihnen nicht, ist Streit und Gequengel (je nach Phase evtl. sogar Geschrei) vorprogrammiert, erlaubt man es ihnen, ist man stets dem Herzinfarkt nahe – bitte, bitte, lass nichts herunterfallen, drängle dich nicht vor, fasse nichts mit den Fingern an, probiere nichts, was du, weil du es nicht magst, wieder auf das Büffet zurücklegst…. Erholung sieht anders aus. Und selbst wenn man nach dem ganzen Stress noch genügend Energie hätte, am Abendprogramm teilzunehmen, ist das mit Kindern so gut wie ausgeschlossen, weil sie erstens ins Bett müssen und zweitens, selbst wenn man sie im Urlaub länger aufbleiben lässt, müde sind – und wir wissen alle, wie unsere Kinder drauf sind, wenn sie müde sind…

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Was kann man also tun, um seinen Akku wieder aufzuladen? Ganz klar: man muss sich eine längere Auszeit schaffen. Mit länger sind nun nicht gleich drei Wochen am Stück gemeint, aber vier Tage sollten es schon mindestens sein. Die meisten Familien haben das Glück, auf Omas und Opas / Tanten und Onkel zurückgreifen zu können, wenn nicht, kann man vielleicht sogar eine liebe Freundin fragen. Notfalls könnte man anbieten, im Gegenzug mal eine Woche ihr Kind zu nehmen (wenn es nicht gerade in der Ferienzeit ist, und es vielleicht sogar auf die gleiche Schule/ in die gleiche Kita geht wie der eigene Nachwuchs, dürfte die Organisation ja auch nicht zu schwer werden). In dieser kinderlosen Zeit kann man dann tun und lassen was man will und sich mit dem Partner noch mal wie vor den Kindern fühlen. Ob man nun vereist oder sich zu Hause etwas Gutes tut, extrem wichtig ist, dass man diese Zeit als Paar nutzt, da man sich im Alltag schnell entfremdet: alles andere ist da oft wichtiger als die eigene Beziehung, die dann auf der Strecke bleibt. Warum sie das aber gerade nicht sollte, ist einfach: man muss sich immer klarmachen, dass es im Endeffekt der Partner ist, mit dem man (im Idealfall) den Rest seines Lebens verbringen möchte. Als Mama und Papa definiert man sich nur über seine Kinder, für einen selbst ist man hauptsächlich ein Liebespaar – und das auch lange nachdem die Kinder mal ausgezogen sein werden. Ein schlechtes Gewissen den Kindern gegenüber ist da fehl am Platz, denn auch sie können doch von glücklichen, zufriedenen, ausgeglichenen Eltern nur profitieren!

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Von Schönheitsidealen und warum wahre Schönheit tatsächlich von innen kommt

Immer häufiger begegne ich zur Zeit dem Zitat von Coco Chanel „Beauty begins the moment you decide to be yourself“. „Klar“ denkt man sich vielleicht im ersten Moment. Das klingt in etwa so abgedroschen wie der weitbekannte Werbespruch „wahre Schönheit kommt von innen“, aber es ist soooo wahr. Wirklich. Ich habe neulich länger darüber nachgedacht: was heißt eigentlich „the moment you decide to be yourself“? Ist Schönheit also eine Entscheidung, die in unserer Hand liegt? Ja! Denn Schönheit ist tatsächlich eine Einstellungssache, sie hat nichts, aber auch so rein gar nichts mit den Schönheitsidealen zu tun, die uns die Modewelt/ Werbung/ Medien im Allgemeinen vorgeben und -leben. Klingt einfach, ist es aber nicht. Klar, „einfach“ seine eigene Einstellung zu ändern mag im ersten Moment leichter erscheinen als 30 kg abzunehmen, mehrere tausend Euro für eine Schönheits-OP zu sparen oder ein radikales Umstyling zu wagen, aber ist es das? Seine Einstellung zu ändern bedeutet immer auch sich selbst zu verändern, und ich glaube jede(r) weiß, wie schwer das ist.

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Spieglein, Spieglein an der Wand…

Ich kenne alle Argumente, die gegen diese genormten Schönheitsideale sprechen, die ich falsch und oberflächlich finde, und bringe es meinen Kindern anders bei, aber dennoch hab ich es anscheinend noch nicht zu hundert Prozent verinnerlicht (wie die meisten Frauen),  mich so gänzlich von ihnen zu lösen. Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit meinem Äußeren, WENN da nicht dieser Bauch, dieser Hüftspeck und diese riesigen schlabberigen Oberschenkel wären… die Nase könnte auch schmaler, die Zähne gerader und die Haare voller sein… Die Frage, die allerdings bleibt ist: Wäre ich WIRKLICH zufriedener, wenn das alles anders wäre, sich an meiner Einstellung jedoch nichts ändern würde? Nein, glaube ich nicht. Dann würde ich sicher weitere „Makel“ an mir entdecken. Neulich war ich shoppen: Mir passten Hosen in Größe 44! Oh mein Gott! Ich hatte doch IMMER Größe 38/40 (und selbst das fand ich damals schon echt hart an der Grenze)! Der Depression nahe probierte ich weiter: komischerweise passten auch Kleidungsstücke in Größe 42, 40 und sogar 38… Wie bescheuert, sich von Zahlen die Laune verderben zu lassen! Jeder Mensch ist doch einzigartig! Wir entsprechen eben keiner Norm, keiner Größentabelle. Wir sind Menschen, keine in der Fabrik gefertigten Teile. Auch keine Schaufensterpuppen! Deshalb find ich es auch höchste Zeit, dass die Modeindustrie ihren Faible für Normen und Zahlen – egal ob cm oder kg – aufgibt und den Menschen als solches in den Vordergrund stellt! Es gibt uns in kleiner, größer, dicker, dünner, mit mehr oder weniger Haaren in mind. vier unterschiedlichen Farbnuancen.  Das Tolle an uns Menschen, und überhaupt allen Lebewesen, ist doch unsere Diversität. Wie langweilig wäre es denn bitte, wenn ALLE Frauen 1,80m groß, 50 kg leicht und mit den Maßen 90-60-90 ausgestattet wären??

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Manchmal frage ich mich, wo dieses Schönheitsideal der großen, dünnen Frau ab Mitte des 20. Jahrhunderts nur hergekommen ist – wurde doch in allen anderen Zeiten (wie auch derzeit in anderen Kulturen) die füllige, kurvige Frau bevorzugt… kaum zu glauben aus heutiger Sicht, dass damals diese großen schlanken gazellenartigen Wesen (die einfach essen können was sie wollen ohne zuzunehmen) klar das Nachsehen hatten. Und auch denen hätte ich das gleiche erzählt, nämlich dass jeder Mensch einzigartig ist und als solches betrachtet werden sollte, nicht mit einem genormten Maß im Hinterkopf! Dennoch finde ich, wir sind auf einem hoffnungsvollen Weg: neben Germany´s Next Topmodel gibt es mit Curvy Supermodel nun auch die kurvige Variante, Models wie Angelina Kirsch, Sarina Nowak oder Ashley Graham beweisen, dass es (Model-)Schönheit auch in füllig gibt und auch die Medienindustrie liebt langsam wieder Kurven (siehe Kim Kardashian, Beyoncé, Mariah Carey, …).

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love your curves

Aber es geht mir nicht nur um Körperfülle – auch Menschen mit krummer Nase, unterschiedlich großen Augen/ Füßen / Brüsten, etc. entsprechen nicht der Norm (und taten dies noch nie), doch sagt das absolut gar nichts über deren Schönheit aus! Wahre Schönheit kommt von innen, sie hat mit Akzeptanz des eigenen Ichs (inklusive des eigenen Körpers) zu tun. Wer mit sich selbst im Reinen ist, ist schön. Whoopie Goldberg ist keine klassische Schönheit, aber sie ist wunderschön, weil sie mit sich absolut im Reinen ist, weil sie sich selbst so annimmt, wie sie ist – und sie nimmt sich nicht nur an, sie findet sich toll und liebt sich. Sie rennt keinen Schönheitsidealen hinterher, sondern bleibt ganz bewusst bei sich. Diese Zufriedenheit strahlt sie aus. Das ist für mich – und scheinbar auch für eine (ironischerweise Mode-)Ikone wie Coco Chanel  – wahre Schönheit! Sie tritt in dem Moment ein, in dem man dazu übergeht, einfach man selbst zu sein.

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Also Ladys, nehmt Euch so an wie Ihr seid, liebt Euch, feiert Euch oder lasst Euch feiern, denn so wie Ihr seid, seid Ihr genau richtig!

Wunderwaffe Roter Lippenstift

Yay! Heute weihe ich meine neueste Kategorie „Stylinglieblinge“ ein. Es geht um meinen absoluten Schnellstylingtrick, den roten Lippenstift.

Heute war mal wieder so ein Morgen, an dem alles schnell gehen musste: die Mädchen musste in die Kita, Amori hatte heute früh (!) einen Auftritt, zu dem ich ihn fahren sollte, vorher mussten die Kinder natürlich angezogen und fertig gemacht werden, Carlos´ Pausenbrot wollte geschmiert werden, etc., etc. … Wer kam da mal wieder zu kurz? Richtig: Moi! Die Mama. Ich putzte mir gerade mal die Zähne und wusch mir schnell das Gesicht. Für weiteres fehlte einfach die Zeit. Wie so oft war meine Devise „erst die anderen“. Dennoch – neben meinem herausgeputzten Schatzi und den süßen Mäusen fühlte ich mich wie ein Zombie, unpräsentabel und einfach unwohl. Da griff ich schnell zu meiner Geheimwaffe: dem knallroten Lippenstift. Und schwupp – binnen dreißig Sekunden war ich fertig. Und fühlte mich wohl in meiner Haut.

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Roter Lippenstift ist toll. Ein echter Klassiker. Trotzdem trauen sich viele Frauen nicht so recht an ihn ran. Völlig zu unrecht, denn er steht jeder Frau, egal ob heller oder dunklerer Hautton, egal ob helle oder dunklere Haare; Rothaarigen steht er oft besonders gut! Das Geheimnis liegt darin, wie man ihn benutzt und in welcher Kombination. Ich halte es generell so, nur einen Blickfang zu kreieren; was die Kleidung angeht, zeige ich daher entweder Bein oder Ausschnitt, beides ist zu viel des Guten und wirkt leicht billig. Beim Schminken halte ich es genauso: entweder betone ich die Augen oder die Lippen; beides wirkt schnell angemalt. Wenn ich roten Lippenstift benutze, achte ich vor allem darauf, dass die (Gesichts-)Haut keine weiteren Rötungen aufweist, also benutze ich eine leichte Grundierung, wobei ich eigentlich nur einen Tropfen Make-Up in meine Gesichtscreme mische und sie dann wie gewohnt auftrage. Um Augenringe zu kaschieren und etwaige weitere Rötungen abzudecken benutze ich einige Tropfen Concealer und klopfe diese dann leicht mit den Fingern ein. Et voilà! Am schönsten finde ich roten Lippenstift übrigens, wenn das restliche Gesicht, bis auf eine leichte Grundierung, völlig ungeschminkt bleibt (roter Lippenstift braucht nicht mal Mascara). Dann kommt er besonders gut zur Geltung und wirkt sehr edel.

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Roter Lippenstift ist eine wahre Wunderwaffe: er geht so schnell aufzutragen, man benötigt kein weiteres Make-Up, aber er macht soooo einen Unterschied! Also, traut Euch Chicas!

Mein Liebling ist der rimmel london provocalips 550 play with fire. Ich hab ihn mir eher zufällig diesen Sommer in Andalusien gekauft und bin wirklich begeistert: abgesehen davon, dass ich die Farbe liebe, ist er wirklich hundertprozentig kussecht! 😉 Mit Make-Up Entferner lässt er sich aber problemlos abschminken.