Unser Wochenende in Bildern, 10.-12.11.

Was für ein Luxus-Wochenende haben unsere Kinder gehabt!…. Eigentlich bin ich ja sehr dafür, dass sich Kinder auch mal alleine beschäftigen, selbst wenn ihnen dabei auch mal langweilig werden sollte – schließlich erwächst aus Langeweile Kreativität. Und auch Mama und Papa finden ein ruhiges Wochenende ohne Termine mal ganz entspannend nach einer anstrengenden Woche. Aber wie auch immer, dieses Wochenende war vollgepackt mit aufregenden Ereignissen. Seht und lest am besten selbst: „Unser Wochenende in Bildern, 10.-12.11.“ weiterlesen

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Freundebücher – Wettbewerb schon im Kindergarten?

Freundebücher sind bei uns in der Kita gerade der große Renner. Gestern musste ich mal wieder gleich zwei auf einmal für meine Mittlere ausfüllen, aber selbst die 3-Jährige kam schon öfters mit einem an. Heute früh lag schon wieder eines in ihrem Fach. Dann weiß ich also, was heute Abend zu tun ist… Das Positive ist aber, dass „Freundebücher – Wettbewerb schon im Kindergarten?“ weiterlesen

Size Matters

Und auf die Größe kommt es doch an – jedenfalls wenn´s um Mode geht. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand Größe 34 oder 46 hat, aber passen muss es. Ich hab das jetzt erst wieder im Urlaub gemerkt: als ich mich abends mal chic machen wollte und Kleider, die mir vor ein paar Jahren noch perfekt passten, jetzt so gar nicht mehr saßen. Es zwickte und zwackte an jeglichen Stellen „Size Matters“ weiterlesen

Liebeserklärung an meine Mäuse

(Westenddad und ich sind seit zwei Tagen aus unserem 8-tägigen Paarurlaub zurück.)

Ich hätte das echt nicht gedacht – gegeben wie gestresst und genervt vom Muttersein ich oft bin – aber ich habe Euch soooo vermisst. „Liebeserklärung an meine Mäuse“ weiterlesen

Auszeiten von den Kindern und warum diese so wichtig sind für „Mama und Papa“

Haushalt, Kinder, Job, Termine, Partnerschaft, etc., etc. zu wuppen schlaucht – je nachdem wie voll der eigene Akku ist – mehr oder weniger. Bei mir seit Wochen mehr… wenn man nur noch gereizt ist, sich ständig überfordert fühlt, auch nach größter Anstrengung nicht überzeugt davon ist, auch tatsächlich das Bestmögliche gegeben zu haben, dann ist ganz klar Zeit für „Auszeiten von den Kindern und warum diese so wichtig sind für „Mama und Papa““ weiterlesen

Von Schönheitsidealen und warum wahre Schönheit tatsächlich von innen kommt

Immer häufiger begegne ich zur Zeit dem Zitat von Coco Chanel „Beauty begins the moment you decide to be yourself“. „Klar“ denkt man sich vielleicht im ersten Moment. Das klingt in etwa so abgedroschen wie der weitbekannte Werbespruch „wahre Schönheit kommt von innen“, aber es ist soooo wahr. Wirklich. Ich habe neulich länger darüber nachgedacht: was heißt eigentlich „the moment you decide to be yourself“? Ist Schönheit also eine Entscheidung, die in unserer Hand liegt? Ja! Denn Schönheit ist tatsächlich eine Einstellungssache, sie hat nichts, aber auch so rein gar nichts mit den Schönheitsidealen zu tun, die uns die Modewelt/ Werbung/ Medien im Allgemeinen vorgeben und -leben. Klingt einfach, ist es aber nicht. Klar, „einfach“ seine eigene Einstellung zu ändern mag im ersten Moment leichter erscheinen als 30 kg abzunehmen, mehrere tausend Euro für eine Schönheits-OP zu sparen oder ein radikales Umstyling zu wagen, aber ist es das? Seine Einstellung zu ändern bedeutet immer auch sich selbst zu verändern, und ich glaube jede(r) weiß, wie schwer das ist.

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Spieglein, Spieglein an der Wand…

Ich kenne alle Argumente, die gegen diese genormten Schönheitsideale sprechen, die ich falsch und oberflächlich finde, und bringe es meinen Kindern anders bei, aber dennoch hab ich es anscheinend noch nicht zu hundert Prozent verinnerlicht (wie die meisten Frauen),  mich so gänzlich von ihnen zu lösen. Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit meinem Äußeren, WENN da nicht dieser Bauch, dieser Hüftspeck und diese riesigen schlabberigen Oberschenkel wären… die Nase könnte auch schmaler, die Zähne gerader und die Haare voller sein… Die Frage, die allerdings bleibt ist: Wäre ich WIRKLICH zufriedener, wenn das alles anders wäre, sich an meiner Einstellung jedoch nichts ändern würde? Nein, glaube ich nicht. Dann würde ich sicher weitere „Makel“ an mir entdecken. Neulich war ich shoppen: Mir passten Hosen in Größe 44! Oh mein Gott! Ich hatte doch IMMER Größe 38/40 (und selbst das fand ich damals schon echt hart an der Grenze)! Der Depression nahe probierte ich weiter: komischerweise passten auch Kleidungsstücke in Größe 42, 40 und sogar 38… Wie bescheuert, sich von Zahlen die Laune verderben zu lassen! Jeder Mensch ist doch einzigartig! Wir entsprechen eben keiner Norm, keiner Größentabelle. Wir sind Menschen, keine in der Fabrik gefertigten Teile. Auch keine Schaufensterpuppen! Deshalb find ich es auch höchste Zeit, dass die Modeindustrie ihren Faible für Normen und Zahlen – egal ob cm oder kg – aufgibt und den Menschen als solches in den Vordergrund stellt! Es gibt uns in kleiner, größer, dicker, dünner, mit mehr oder weniger Haaren in mind. vier unterschiedlichen Farbnuancen.  Das Tolle an uns Menschen, und überhaupt allen Lebewesen, ist doch unsere Diversität. Wie langweilig wäre es denn bitte, wenn ALLE Frauen 1,80m groß, 50 kg leicht und mit den Maßen 90-60-90 ausgestattet wären??

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Manchmal frage ich mich, wo dieses Schönheitsideal der großen, dünnen Frau ab Mitte des 20. Jahrhunderts nur hergekommen ist – wurde doch in allen anderen Zeiten (wie auch derzeit in anderen Kulturen) die füllige, kurvige Frau bevorzugt… kaum zu glauben aus heutiger Sicht, dass damals diese großen schlanken gazellenartigen Wesen (die einfach essen können was sie wollen ohne zuzunehmen) klar das Nachsehen hatten. Und auch denen hätte ich das gleiche erzählt, nämlich dass jeder Mensch einzigartig ist und als solches betrachtet werden sollte, nicht mit einem genormten Maß im Hinterkopf! Dennoch finde ich, wir sind auf einem hoffnungsvollen Weg: neben Germany´s Next Topmodel gibt es mit Curvy Supermodel nun auch die kurvige Variante, Models wie Angelina Kirsch, Sarina Nowak oder Ashley Graham beweisen, dass es (Model-)Schönheit auch in füllig gibt und auch die Medienindustrie liebt langsam wieder Kurven (siehe Kim Kardashian, Beyoncé, Mariah Carey, …).

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love your curves

Aber es geht mir nicht nur um Körperfülle – auch Menschen mit krummer Nase, unterschiedlich großen Augen/ Füßen / Brüsten, etc. entsprechen nicht der Norm (und taten dies noch nie), doch sagt das absolut gar nichts über deren Schönheit aus! Wahre Schönheit kommt von innen, sie hat mit Akzeptanz des eigenen Ichs (inklusive des eigenen Körpers) zu tun. Wer mit sich selbst im Reinen ist, ist schön. Whoopie Goldberg ist keine klassische Schönheit, aber sie ist wunderschön, weil sie mit sich absolut im Reinen ist, weil sie sich selbst so annimmt, wie sie ist – und sie nimmt sich nicht nur an, sie findet sich toll und liebt sich. Sie rennt keinen Schönheitsidealen hinterher, sondern bleibt ganz bewusst bei sich. Diese Zufriedenheit strahlt sie aus. Das ist für mich – und scheinbar auch für eine (ironischerweise Mode-)Ikone wie Coco Chanel  – wahre Schönheit! Sie tritt in dem Moment ein, in dem man dazu übergeht, einfach man selbst zu sein.

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Also Ladys, nehmt Euch so an wie Ihr seid, liebt Euch, feiert Euch oder lasst Euch feiern, denn so wie Ihr seid, seid Ihr genau richtig!

Wunderwaffe Roter Lippenstift

Yay! Heute weihe ich meine neueste Kategorie „Stylinglieblinge“ ein. Es geht um meinen absoluten Schnellstylingtrick, den roten Lippenstift.

Heute war mal wieder so ein Morgen, an dem alles schnell gehen musste: die Mädchen musste in die Kita, Amori hatte heute früh (!) einen Auftritt, zu dem ich ihn fahren sollte, vorher mussten die Kinder natürlich angezogen und fertig gemacht werden, Carlos´ Pausenbrot wollte geschmiert werden, etc., etc. … Wer kam da mal wieder zu kurz? Richtig: Moi! Die Mama. Ich putzte mir gerade mal die Zähne und wusch mir schnell das Gesicht. Für weiteres fehlte einfach die Zeit. Wie so oft war meine Devise „erst die anderen“. Dennoch – neben meinem herausgeputzten Schatzi und den süßen Mäusen fühlte ich mich wie ein Zombie, unpräsentabel und einfach unwohl. Da griff ich schnell zu meiner Geheimwaffe: dem knallroten Lippenstift. Und schwupp – binnen dreißig Sekunden war ich fertig. Und fühlte mich wohl in meiner Haut.

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Roter Lippenstift ist toll. Ein echter Klassiker. Trotzdem trauen sich viele Frauen nicht so recht an ihn ran. Völlig zu unrecht, denn er steht jeder Frau, egal ob heller oder dunklerer Hautton, egal ob helle oder dunklere Haare; Rothaarigen steht er oft besonders gut! Das Geheimnis liegt darin, wie man ihn benutzt und in welcher Kombination. Ich halte es generell so, nur einen Blickfang zu kreieren; was die Kleidung angeht, zeige ich daher entweder Bein oder Ausschnitt, beides ist zu viel des Guten und wirkt leicht billig. Beim Schminken halte ich es genauso: entweder betone ich die Augen oder die Lippen; beides wirkt schnell angemalt. Wenn ich roten Lippenstift benutze, achte ich vor allem darauf, dass die (Gesichts-)Haut keine weiteren Rötungen aufweist, also benutze ich eine leichte Grundierung, wobei ich eigentlich nur einen Tropfen Make-Up in meine Gesichtscreme mische und sie dann wie gewohnt auftrage. Um Augenringe zu kaschieren und etwaige weitere Rötungen abzudecken benutze ich einige Tropfen Concealer und klopfe diese dann leicht mit den Fingern ein. Et voilà! Am schönsten finde ich roten Lippenstift übrigens, wenn das restliche Gesicht, bis auf eine leichte Grundierung, völlig ungeschminkt bleibt (roter Lippenstift braucht nicht mal Mascara). Dann kommt er besonders gut zur Geltung und wirkt sehr edel.

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Roter Lippenstift ist eine wahre Wunderwaffe: er geht so schnell aufzutragen, man benötigt kein weiteres Make-Up, aber er macht soooo einen Unterschied! Also, traut Euch Chicas!

Mein Liebling ist der rimmel london provocalips 550 play with fire. Ich hab ihn mir eher zufällig diesen Sommer in Andalusien gekauft und bin wirklich begeistert: abgesehen davon, dass ich die Farbe liebe, ist er wirklich hundertprozentig kussecht! 😉 Mit Make-Up Entferner lässt er sich aber problemlos abschminken.

 

 

 

Liebster Award – westendmum ist nominiert!

WOW! Ich freu mich wie Bolle (wie wir Berliner sagen): westendmum ist für den Liebster Award 2017 nominiert! Kraaaaaaass!

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Ich muss gestehen, dass ich zuvor noch nie etwas über diesen Award gehört hatte. Nach kurzer Recherche habe ich aber schnell herausgefunden, was das Ganze ist: der Liebster Award wurde 2011 gegründet, um auf neue, noch kleine Blogs aufmerksam zu machen, sie zu entdecken, zu würdigen und dadurch auch bekannter zu machen. Blogger lernen sich untereinander kennen und zu vernetzen. Ein willkommener Nebeneffekt ist natürlich auch die Steigerung der persönlichen Leserzahlen. Die steht zwar für viele gar nicht im Vordergrund, und auch meine Intention ist in erster Linie das Schreiben, das Sich-Anderen-Mitteilen, und nicht, möglichst viele Follower zu generieren, dennoch ist eine breite Reichweite natürlich das A und O um erfolgreich als Blogger(in) zu sein; und letztendlich sind neue Follower ja auch das schönste Kompliment.  Es ist also rundum eine gute Sache und, wie schon erwähnt, ich freue mich wahnsinnig, dafür ausgewählt worden zu sein!

Meine Nominierung habe ich der lieben Susann von kleinerMilchbart zu verdanken (tausend Dank noch mal dafür!!!). Kleinermilchbart ist noch ein ganz neuer Mama-Blog, weil ihr Milchbart sie erst dieses Jahr zur Mama machte. Ich bin durch Instagram auf sie aufmerksam geworden. In ihrem Blog beschreibt sie ganz ehrlich, aber ohne dabei ihren Humor zu verlieren, wie sie den Babyalltag mit Augenringen „auf Gesichtsgröße“ meistert. Das erinnert mich dann immer stark an die Babyjahre meiner eigenen drei Mäuse zurück – mal mit Wehmut, oft aber auch erleichtert, dass sie mittlerweile nachts durchschlafen und nicht mehr ganz so unselbständig und hilflos sind.  Schmökert doch einfach selbst mal rein.

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Mein Liebster

Ich liebe das Internet und die Möglichkeiten, die es bietet – allein der Zugang zu so vielen unterschiedlichsten Themenblogs… Müsste man sich da am Kiosk jedes Mal eine eigene Zeitschrift kaufen, würde das ganz schön ins Geld gehen. Meine Interessen liegen ja nicht nur bei Kind, Familie und Erziehung, ich bin ein wahrer Foodie, interessiere mich für Interiordesign und natürlich für Mode. Mein persönlicher Lieblingsblog ist zur Zeit Alice Catherine.  Ich liebe ihren Stil; dieser Mix aus Sixties und Modern. Sie hat mich übrigens auch zu meinem Pony inspiriert. Die Tatsache, dass sie Engländerin ist und in Manchester lebt, tut ihr Übriges. Ich bin äußerst anglophil, bin bereits mit 17 Jahren allein nach London gezogen. Obwohl ich nach Deutschland zurückgekehrt bin (und mittlerweile seit zehn Jahren mit einem Spanier zusammen bin und drei Kinder mit ihm habe), ist diese besondere Beziehung zu England, seiner Kultur und seinen Einwohnern immer geblieben.

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Interview

Hier sind Susanns Fragen, die ich sehr gerne beantwortet habe:

Warum bloggst du und wie bist du dazu gekommen?

Aus Spaß an der Freude und weil ich es liebe zu schreiben. Mit Kindern erlebt man fast täglich Ausnahmesituationen, diese fing ich eines Tages an aufzuschreiben. Damals hatte ich mir gedacht, ich könnte ja mal ein Buch daraus machen, dann wurde es aber ein Blog. Ich habe bereits vor über zwei Jahren damit angefangen, aber westendmum sehr lange klein gehalten. Ich hab meinen Blog eher wie ein privates Hobby betrieben, wobei ich mich aber immer gefreut habe, wenn ihn doch mal jemand zufällig gefunden hat. Damals war ich weder bei Facebook noch bei Instagram, oder sonstigen Social Media vertreten – nicht mal privat. Erst durch mein Praktikum bei Frau Mutter ist mir bewusst geworden, welche Chancen man als Blogger/in haben kann, wenn man bekannter ist und eine breite Leserschaft hat; dass man damit sogar Geld verdienen kann und es mit ein bisschen Glück sogar hauptberuflich betreiben kann.

Du hast die freie Wahl, mit wem würdest du einmal gemeinsam zu Abend essen und warum?

Mit Jane Austen oder Jarvis Cocker. Eine Zeitreise ins 18. Jahrhundert, um auf Pemberley bei Kerzenschein mit meiner Lieblingsautorin zu plaudern, wäre auf jeden Fall ein Erlebnis. Und was Jarvis angeht… Neben der Tatsache, dass ich seine Musik liebe und ihn ziemlich sexy finde, hat er diesen wahnsinnig feinen, witzigen, tiefsinnigen, typisch britischen Humor. Ich habe ihn schon ein paar mal getroffen, und die Chemie stimmt. Also ein Indian Curry oder – very British – in Essig getränkte labberige Fish`n`Chips, in Zeitungspapier eingewickelt, gefolgt von dem ein oder anderen Gin Tonic im Pub wäre definitiv auch ein perfekter Abend! 😀

Nah oder Fern – wo und wie verbringst du am liebsten deinen Urlaub?

Wo ist mir relativ egal, so lange es dort Sommer, Sonne und Strand gibt. Ich bin kein Typ für Schneeurlaub. Andalusien ist bei uns natürlich ein paar Mal im Jahr Pflicht, weil Westenddad daher kommt und dort die ganze Familie ist. Ich liebe es dort! Und der Familienzusammenhalt ist eine willkommene Abwechslung zu unserem Eremiten-Dasein in Berlin. Hier haben wir ja gar keine Familie mehr, sind praktisch komplett auf uns allein gestellt mit unseren drei Kindern. Das bringt uns teilweise schon hart an die Belastungsgrenze.

Wenn du anderen Bloggern zum Bloggen einen Tipp geben müsstest, welcher wäre es?

Das kommt ganz darauf an, welches Ziel man mit seinem Blog verfolgt. Wenn man das Bloggen hauptberuflich betreiben möchte, ist ein langer Atem (und ein wenig Glück) wohl ziemlich wichtig. Erfolg und eine breite Leserschaft kommen nicht über Nacht. Für mich stehen allerdings der Spaß am Schreiben und Authentizität im Vordergrund. Wenn meine Beiträge dann auch noch gelesen werden und gefallen, umso besser! Ich denke beim Verfassen meiner Beiträge aber nie an die Anzahl der Klicks, die dies oder jenes wohl generieren wird. Das wäre auch ein völlig falscher Ansatz, trotzdem freue ich mich natürlich wahnsinnig, wenn etwas gut ankommt oder ich neue Follower für mich gewinnen kann.

Für was in deinem Leben bist du dankbar?

Für alles! Ich habe drei gesunde Kinder, bin selbst gesund, habe die Liebe meines Lebens gefunden und ein süßes kleines Häuschen in Berlin-Westend. Ist das nicht wunderbar? Das klingt jetzt als herrsche bei uns stets Friede, Freude, Eierkuchen, aber weit gefehlt: gerade die letzten Jahre waren bei uns ziemlich turbulent und wir mussten viele Schicksalsschläge erleiden: drei aufeinanderfolgende Fehlgeburten, Die Alzheimer-Erkrankung und Pflege meiner Großmutter, ihr tragischer Tod nach einem Treppensturz, nur ein halbes Jahr später dann der Tod meines Großvaters, die ganzen Nachlassregelungen, die so etwas mit sich zieht, Wohnungsauflösungen, Umzüge, dazu Geldsorgen – und das alles allein (bzw. zu zweit) mit drei kleinen extrem lebhaften Kindern (Carlos hat ja auch noch ADHS)…  Dennoch bin ich indirekt auch dafür dankbar, und extrem stolz auf mich und meine Familie, denn wir haben es geschafft und sind gestärkt aus diesem ganzen Chaos hervorgegangen.

Wünsch dir was – du hast drei persönliche Wünsche frei, welche wären es?

Oh Mann, das ist echt schwer! In erster Linie natürlich Glück, Liebe und Gesundheit für alle meine Lieben und mich – obwohl das jetzt nicht super persönlich ist. Niemals über 68 kg zu wiegen – egal was und wieviel ich esse – wäre auch super! Viel mehr Geduld und Gelassenheit könnte ich auch gebrauchen. Das waren jetzt aber schon mehr als drei…

Was ist dein Rezept für einen entspannten Start in den Tag?

Gibt es das mit drei Kindern überhaupt?!… Na gut, also unter der Woche: als allererstes die Kinder in die Kita fahren, dann kommt ganz entspannt alles Weitere (frühstücken, duschen, zur Arbeit fahren, etc..). An den Wochenenden: Äääähhhh… Für Tipps wäre ich dankbar! 😉

Telefonieren oder WhatsApp- Was magst du lieber?

Ich würde gerne telefonieren schreiben, aber es ist tatsächlich Whatsapp. Ich telefoniere nicht gerne.

And the Nominees are…

So, genug von mir. Kommen wir nun zu den Bloggern, die ich für den Liebster Award nominiere:

1. Milch und Kekse

2. Martamam

3. Mamiglueckhoch3

4. Poumpou

5. Mission Mom

Liebe Blogger, ich hoffe, Ihr nehmt die Nominierung an und freue mich, bald mehr von Euch zu erfahren. Die Teilnahmebedingungen findet Ihr hier.

Dies wären meine Fragen an Euch:

  1. Wie kamst Du zum Bloggen?
  2. Woher nimmst Du die Inspiration für Deine Beiträge?
  3. Wie organisiert bist Du? Erstellst Du „Redaktionspläne“ für bestimmte Themen, die Du behandeln möchtest, oder bloggst Du vorwiegend „frei Schnauze“, also was Dich gerade bewegt/ Dir in den Sinn kommt?
  4. Hast Du einen „Lieblingsblogplatz“? (Homeoffice, Café oder abends auf dem Sofa?)
  5. Aus Deiner Sicht: Was sind Deine drei besten und schlechtesten Eigenschaften?
  6. Wie sähe Dein perfektes Wochenende aus?
  7. Was war die größte Umstellung für Dich seit Du Kinder hast?
  8. Wenn Du drei Wünsche frei hättest, welche wären es?
  9. Was wäre für Dich ein absolutes Blogger-No-Go? Oder gibt es bei Dir keine Tabus?
  10. Wie steht Deine Familie (Partner und Kinder) zu Deinem Bloggerdasein?

Verlängertes Wochenende mit drei Kindern – janz entspannt in Berlin

Meeeensch, was hatten wir heute für ´nen schönen Tag der Deutschen Einheit!… Überhaupt war das gesamte lange Wochenende bei uns ziemlich entspannt; ich werde es mal „verbloggen“ (hab ich noch nie gemacht…).

Samstag: Ich entfloh dem morgendlichen Chaos erstmal, wie so oft, zum Bäcker und besorgte Brötchen und frische Croissants. Amori deckte in der Zeit den Tisch und kochte Tee und Kaffee. Nach dem ausgiebigen Frühstück fuhren wir die Kinder zum Geburtstag. Zum ersten Mal waren alle drei eingeladen, und so hatten wir von 11:00 bis 18:00 Zeit, das Haus zu putzen, den Garten in Schuss zu bringen und einkaufen zu gehen. Ja, klingt nicht spannend, war aber nötig und ist mit drei Kindern zu Hause fast unmöglich. Abends, nachdem die Mäuse dann gegessen hatten und frisch gebadet und glücklich erschöpft vom Geburtstag müde in ihre Betten fielen (und sofort einschliefen!), holte ich uns Sushi To Go aus unserem Lieblingsjapaner Kuchi, welches wir gemütlich mit ein paar Gläschen Prosecco Campari (find die Mischung sogar besser als mit Aperol!) vor dem Fernseher verputzten. Himmlisch!….

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Sonntag: nach einem ausgiebigen gemeinsamen englischen Frühstück – das hat sich bei uns irgendwie zur Tradition gemausert (in Andenken an meine London-Zeit – hab mal drei Jahre dort gewohnt), widmete ich mich dem Papierkram, der in der Woche liegen geblieben war. Die Kinder spielten derweil  mit ihrem Papa. Gegen Mittag begann ich mit den Vorbereitungen fürs Essen: der spanische Opa hatte sich angekündigt und ich machte eine Gemüselasagne, da passte es gut, dass in dem Moment unser Nachbar klingelte und uns seine letzte Ernte grüne Bohnen aus dem Garten vorbeibrachte. Leeeeecker!!!

Nach dem Essen sahen wir einen Film. (Seit letzter Woche haben wir nun endlich Satellitenfernsehen und können also auch jeden spanischen Sender empfangen.) Das Ganze erinnerte mich sehr an frühere Zeiten, in denen wir jeden Sonntag bei meinen Großeltern verbrachten. Es gab immer etwas Leckeres zu essen, gefolgt von Filmen, gefolgt von Kaffee und Kuchen, gefolgt von mehr Filmen, gefolgt von mehr Essen, gefolgt von ´ner Flasche Sekt, etc., etc… Bei uns gab es „nur“ eine Lasagne, gefolgt von  einem Film, und dann irgendwann Kaffee. Draußen regnete es ununterbrochen; ein richtiger Landregen in Berlin. Die Kinder spielten mit ihren neuen Bügelperlen. Es war wirklich ungewohnt ruhig und harmonisch. Gaaaanz entspannt. Entgegen unserer Planung waren wir sogar zu faul, uns abends noch etwas zu Essen zu machen, und so landeten wir mit der Auflaufschüssel Lasagne vor dem Fernseher auf dem Sofa. Ich hoffe, das macht jetzt nicht den totalen „Asi-Eindruck“, aber schön war´s mal, denn sonst sind wir immer nur am Rennen und haben weder Zeit noch Muße, mal faul zu sein.

Montag: Brückentag in der Kita, aber die Schule hatte ihren Hort geöffnet. Vormittags spielten die Mädchen wieder mit Bügelperlen, danach „Baby“ in ihrem Zimmer und stritten sich auffällig wenig. Ich und Amori gingen die Weihnachtsferienplanung an (sind aber immer noch unentschlossen was die Flüge angeht). Mittags kochte ich aus dem restlichen Gemüse vom Vortag ein indisches Curry, mit Kürbis, den Bohnen vom Nachbarn, Blumenkohl, Kartoffeln, Erbsen und etwas frischer Paprika. Dazu gab´s Basmatireis, in Salz-Kardamom-Wasser zubereitet. Très bon! Ich machte gleich zwei Töpfe: ein Kinder-Curry (nicht scharf) und eines für uns Eltern mit reichlich Chili. Ich liiiiiieeeeebe scharfes Essen! Nachmittags musste Amori dann los zur Arbeit, er nahm Carlos mit. Ich ging derweil mit den Mädchen Schuhe kaufen, die alten fielen schon fast auseinander. Abends gab es belegtes Pumpernickel, dazu Gurkenscheiben. Hatte ich ewig nicht gegessen!

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Dienstag: Tag der Deutschen Einheit. Die Kinder ließen uns auffällig lange schlafen, bis um 9:00! Nach dem Frühstück zogen wir los in Richtung Teufelsberg, kletterten hinauf und fanden uns oben mit vielen anderen Familien wieder, die die gleiche Idee hatten. Viele ließen Drachen steigen. (Ich muss uns auch unbedingt einen besorgen!)

Das Wetter empfand ich trotz Wind und mehrfacher Regenschauer als perfekt, es war nicht kalt, authentisch herbstlich und erinnerte mich an meine geliebten romantischen englischen Dramen à la Wuthering Heights oder Sense and Sensibility (Sturmhöhe oder Sinn und Sinnlichkeit). Nach unserem Abstieg wanderten wir noch lange durch den Grunewald.

Hungrig fielen wir dann gegen 14:00 in der „Scheune“ ein. Deutsche Küche ist irgendwie genau das richtige bei dem Wetter! Wir aßen Käsespätzle, Schnitzel und Ochsenfetzen, tranken Bier und Fassbrause, und zum Nachtisch gab´s den besten Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster. Leider mussten wir uns dann beeilen, weil Amori zur Arbeit musste – und so trank ich zum Abschluss statt Cappuccino einen Espresso auf ex. 😉

Schatzl ist also jetzt arbeiten, ich schreibe an meinem Blog und die Kinder spielen mit….? Richtig: Bügelperlen! Gerade als ich darüber sinnierte, wie ruhig und gemütlich und ohne größere Aufregungen dieses lange Wochenende bei uns doch ablief, kam meine Kleinste weinend auf mich zu: eine Bügelperle steckte in ihrer Nase! Ich probierte es mit Schnauben und Schieben, doch sie wollte nicht mehr hinaus! Selbst mit der Pinzette bekam ich sie nicht richtig zu fassen. Ich sah uns schon die halbe Nacht im Krankenhaus sitzen (bis man in Berlin in der Kinder-Ersten-Hilfe dran kommt, dauert es)! Weiterhin versuchend, ihr die Bügelperle aus der Nase zu fummeln, ließ ich meine Tochter noch einmal kräftig schnauben, als plötzlich – schwupp – die Perle herausplumpste!

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Wie habt Ihr das verlängerte Wochenende verbracht? Auch eher ruhig oder gab es „Aufreger“?

 

Warum haben wir eigentlich immer ein schlechtes Gewissen?

Es ist doch zum Verrücktwerden: Wir Mamas haben IMMER ein schlechtes Gewissen. Aber warum ist das eigentlich so? Sehen wir die Mutterschaft als eine Art Wettbewerb an? Oder denken wir wirklich, unsere Kinder könnten leiden, wenn sie mal todmüde bereits im Auto einschlafen? Oder auch mal ne TK-Pizza serviert bekommen? Oder mit zwei verschiedenen Socken durch die Gegend laufen? Geht´s ihnen schlecht, wenn man zu Hause nicht immer vom Boden essen könnte? Wenn ihre Bettwäsche ungebügelt ist? Wenn sie nicht ausschließlich mit Holz- und Lernspielzeug spielen dürfen sondern auch mal Tablet oder Play Station? Wenn der Geburtstagskuchen nicht selbstgebacken ist?

Nein.

Kindern ist sowas nämlich total egal. Auch deren Freunde. Die sehen/ merken soetwas gar nicht. Weil sie nicht darauf achten. Weil es nicht wichtig ist.

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Was wirklich zählt, ist die menschliche Beziehung

Ein Kind ist nicht beliebt oder unbeliebt, weil seine Eltern Elternsprecher sind (trotzdem danke an alle, die diesen Posten freiwillig übernehmen!) oder jedes Wochenende mit ihm zum Chinesischkurs rennen. Ein Kind ist dann beliebt, wenn es Spaß macht, mit ihm zu spielen, wenn es gute Ideen hat, kreativ ist, umgänglich und fair zu anderen. Gleiches gilt für die Erwachsenen. Jemand, der perfekt scheint, wirkt unnahbar, unmenschlich. Im besten Fall wird er bewundert, im schlechtesten zum Außenseiter. Wir dürfen unperfekt sein! Warum also machen wir Mütter uns immer so einen Stress? Haben wir nicht so schon genug zu tun? Klar, wir wollen alles richtig machen, nur das Beste für unser Kind. Mütter, die das wirklich alles so perfekt hinkriegen wie es nach außen scheint, gibt es doch gar nicht. — Oder doch?! Ich bin jedenfalls nicht so. Respekt und Hochachtung an alle, die dies tatsächlich schaffen! Dennoch – anstatt sich nun schlecht zu fühlen, weil man keine von diesen perfekten Müttern ist (mir kommt gerade unweigerlich „The Wives of Stepford“ in den Kopf), müssen wir uns klarmachen, dass das alles nicht wichtig ist (genauso wie 5 kg mehr oder weniger auf den Rippen). Es ist egal! Es klingt beinahe abgedroschen, aber das wichtigste ist, dass wir authentisch sind und eine wahrhafte Beziehung mit unserem Kind eingehen, ihm zuhören, es ernst nehmen. Wie gesagt, wir dürfen unperfekt sein! Es ist vielleicht sogar besser so – man stelle sich sonst unser Kind im Erwachsenenalter vor, wie es am Streben nach dem Perfektionismus, den seine  Mutter ihm stets vorgelebt hat, zerbricht…

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Lebe lieber unperfekt – aber glücklich!

Wir sind Menschen und unsere Kinder dürfen – nein, müssen! – das mitbekommen. Shit happens – obwohl wir das am liebsten und unter allen Umständen vermeiden würden. Ein vergessenes Schulbrot ist kein Weltuntergang. Unser Kind wird nicht verhungern. Es bedeutet nicht, dass wir schlechte Eltern sind. (Vielleicht gerade etwas überfordert und verplant.) Es heißt nicht, dass wir unsere Kinder weniger lieben. Warum sind wir immer so hart zu uns selbst – und komischerweise zu anderen Müttern? Müssten wir nicht „Verbündete“ sein? Uns gegenseitig unterstützen? Mutterschaft ist doch kein Wettbewerb. Dennoch habe ich oft das Gefühl, dass sich Mütter untereinander vergleichen;  sich minderwertig fühlen, wenn anderen etwas besser gelingt als ihnen selbst, sich erleichtert freuen, wenn anderen (auch mal) ein Missgeschick passiert. Warum ist das so? Weil Mütter unsicher sind in ihrer Mutterrolle. Deshalb wird sich an anderen gemessen und sich mit ihnen verglichen. Anders als noch vor dreißig Jahren, wird das Thema Kind und Kindererziehung geradezu gehypt. Es gibt zahlreiche Ratgeber, die diversesten Theorien, die verschiedensten Fördermöglichkeiten. Da ist es schwer sich zu entscheiden. Und wie muss die perfekte Mama überhaupt sein? Berufstätig und finanziell unabhängig? Die perfekte Hausfrau und Köchin und immer für das Kind (auch physisch) da? Einfühlend, kompromissbereit und emotional? Die toughe, aber stets liebevolle Leitwölfin? Öko und Natur Pur oder doch lieber stylish und schickimicki? Alles auf einmal?

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Wir sollten einfach wir selbst sein

Genauso wie wir sind, ist es gut und richtig für unsere Kinder (Stichwort Authentizität!). Wir dürfen sogar Fehler machen. Wir dürfen auch mal ausrasten. Und selbst wenn wir es nicht „dürften“ – es passiert. Wir sind Menschen. Das wichtigste ist, wie wir damit umgehen. Anstatt an unserem (menschlichen Fehl-) Verhalten zu zerbrechen und uns tagelang die schlimmsten Vorwürfe zu machen, sollten wir uns ehrlich und aufrichtig bei unseren Kinden dafür entschuldigen, zugeben, dass wir einen Fehler gemacht haben, ihnen unsere Liebe versichern und ihnen erklären, wie es dazu kommen konnte/ was genau uns so auf die Plame gebracht hat. Sie werden uns verstehen und viel schneller vergeben als wir uns selbst, denn auch sie sind Menschen – kleine Persönlichkeiten mit einer viel gesünderen Einstellung zum Leben. Sie sind nicht nachtragend, und sie lieben uns bedingungslos. Für sie sind wir die besten Mamas der Welt. Immer.